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Neue Mädchensprechstunde M1 soll Orientierung in der Pubertät bieten
03. Dezember 2024Sauerkraut ist in Deutschland schon lange bekannt und beliebt. Aber tatsächlich ist es auch besonders gesund, denn das Kraut wird fermentiert.
Foto: Surprising_SnapShots, Pixabay
Inhaltsverzeichnis
In der Pubertät ändert sich so einiges - vor allem körperlich. Damit Mädchen damit besser umgehen können und ihre wichtigsten Fragen kompetent beantwortet bekommen, bieten die teilnehmenden Betriebskrankenkassen seit dem 1. Oktober 2024 an, die Mädchensprechstunde M1 bei einem Gynäkologen zu besuchen.
Wenn sich der Körper in der Pubertät verändert und auch die Sexualität zum Thema wird, möchten manche Mädchen nicht mit den Eltern darüber reden. Eine neutrale, aber professionelle Ansprechperson kann da der Gynäkologe sein. Die Beratung bei dieser Mädchensprechstunde M1 wird von den teilnehmenden Betriebskrankenkassen für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren bezahlt. Ob die entsprechende Krankenkasse bereits an dem Programm beteiligt ist, kann man im Internet herausfinden.
Mädchensprechstunde M1 ermöglicht ein persönliches Gespräch
Diese Leistungen wurden 2024 von einigen Betriebskrankenkassen gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte beschlossen. Denn Mädchen sollen über die Pubertät gut Bescheid wissen und das so zuverlässig wie möglich. Zwar bietet das Internet mit YouTube und sozialen Medien einiges zu den Themen an, die Mädchen in der Pubertät bewegen, aber diese sind nicht persönlich auf sie zugeschnitten und womöglich sogar nicht passend für sie. Im direkten Gespräch mit dem Gynäkologen werden viele Fragen besser geklärt.
Themen rund um Körper und Psyche
Themen, die bei der Mädchensprechstunde M1 zur Sprache kommen können, sind zum Beispiel Beschwerden bei der Periode und welche Mittel man benutzen kann, wenn sie sehr stark ist. Oder die Veränderungen des Körpers - was ist normal, worauf müssen die Mädchen künftig anders achten als bisher? Und auch alles rund um die Sexualität kann zur Sprache kommen - etwa die Verhütung, sexuell übertragbare Krankheiten oder die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Die Psyche kann ebenfalls ein Thema sein - denn auch hier stehen in der Pubertät große Veränderungen an.
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Alles geschieht freiwillig - die Mädchen bestimmen
Wenn die Mädchen die Mädchensprechstunde besuchen wollen, füllen sie zunächst einen Fragebogen aus. Dieser ist die Basis für das Gespräch mit dem Arzt. Der Impfstatus wird abgefragt, auf Wunsch können fehlende Impfungen sofort verabreicht werden. Außerdem gibt es Informationen über Untersuchungen beim Gynäkologen, um hier Ängsten vorzubeugen. Die Beratung ist freiwillig, kein Mädchen muss zur Mädchensprechstunde gehen. Und auch was dort passiert, können die Mädchen selbst entscheiden - ob sie nur reden wollen oder ob sie sich körperlich untersuchen lassen. Denn auch das ist bei der Mädchensprechstunde M1 möglich.
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